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Die Online-Voranmeldung hat am Freitag (05. Mai) um 14 Uhr geschlossen.

Anmeldungen sind

am Sonntag ab 7:30 Uhr

bei Start und Ziel

(Mochoritsch Eck / Reichmann in Klopein / Seelach)

möglich!


Nachmeldung vor Ort ist möglich!

 

Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen wurde heuer bereits zum 14. Mal der Halbmarathon "Kärnten Läuft" von Velden nach Klagenfurt ausgetragen. Neben ca. 3.500 Hobbyläufern waren auch diesmal wieder viele Spitzenläufer, vorwiegend aus Kenia am Start. Diese wurden wie immer engagiert, um die Veranstaltung mit Top- Zeiten auch in die internationale Auslage stellen zu können. Als Magnet für die heimische Laufelite wurde erstmalig bei Kärnten läuft auch die Österreichische Meisterschaft im Halbmarathon ausgetragen. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle nationalen Langstreckenasse am Start, um beim Kampf um die Medaillen mitzumischen.

Auch unsere LGS war mit Manu und Norbert Zeppitz, Klaus Pfeifer, Markus Schönfelder, Andrea Knafl, Martin Wernig, Max Zdouc, Adrian Igerc und Christian Müller stark präsent! Ein Podestplatz bei den Meisterschaften war für uns natürlich ausser Reichweite, was aber niemanden daran hindern sollte trotzdem sein Bestes zu geben und bei Kärntens größter Laufveranstaltung aufzuzeigen. Die Strecke mit Start vorm Schloßhotel Velden nach Klagenfurt wurde vor allem für Hobbyläufer und Aussichtsgenießer recht attraktiv abgeändert und verschönert.

Persönliche Bestzeiten waren, soviel vorweg aufgrund des welligen Profiles, der vielen Kurven und Wendepunkte jedoch nur schwer möglich. Das Rennen gestaltete sich für viele unserer LGS- Athleten leider schwieriger als gedacht, sodass die vorgenommenen persönlichen Zielzeiten oft nicht erreicht werden konnten. Unsere Speerspitze Adrian Igerc musste, in aussichtsreicher Position mit Hammer, Pogelschek und Wadl in einer starken "Kärntner- Gruppe" liegend, aufgrund einer hartnäckigen Verkühlung bei km 13 abstellen und finishte in 1:18:46 Std. Nachdem Adriano neben zahlreichen Siegen heuer auch bereits in St. Veit/ Glan in 1:14 Std. Kärntner HM- Meister wurde, darf ein Wettkampf auch einmal nicht nach Plan verlaufen.

Markus Schönfelder meldete sich nach verletzungsbedingter Laufpause mit 1:39:37 Std. solide zurück und bestritt einen für ihn zügigen Trainingslauf. Klausi Pfeifer schrammte mit 1:40:09 Std. nur knapp an seinen angepeilten 1:37 Std. vorbei, wobei wir von Klausi heuer sicher noch das eine oder andere Spitzenresultat erwarten können. Martin Wernig war nach seinen bereits im Jänner in Wien gelaufenen 1:18:30 Std. diesmal mit 1:21:46 Std. nicht ganz zufrieden. Der Graz-Marathon als sein erklärtes Ziel steht im Focus und die Schallmauer von unter 3:00 Std. wird nun sicher auch geknackt!

Max Zdouc erreichte seine Zielzeit von 1:25:14 Std. fast punktgenau und weist neben seiner tollen Ergebnisse am Bike nun auch läuferisch stark aufsteigende Form auf. Manu Zeppitz war mit ihrer Endzeit von 1:46:26 Std. leider etwas unter ihren Erwartungen geblieben, wobei eine Zeit unter 1:40 Std. für Manu auch heuer sicher wieder möglich sein wird. Spätestens in Palmanova fällt die Schallmauer erneut! Das dürfte dann ohne Frauenlauf am Vorabend auch leichter gehen, vielleicht hat sie da mit einem Schnitt von nur knapp über 5 Minuten pro Kilometer zuviel Energie verbraucht.

Andrea Knafl begab sich mit ihrer Schwägerin Susi auf die Strecke und begleitete sie auf ihrem 1. Halbmarathon. Trotz aufgrund ausgedehnter Radtouren nur spärlicher Lauftrainingskilometer konnten sie in 1:59:41 Std. die 2-Stunden-Barriere knacken. Auch ihr Bruder Harald stellte ich der Herausforderung und erreichte in 1:50:49 Std. das Ziel. Ein gelungener Familienausflug!

Norbi Zeppitz konnte von Beginn an seine gewohnte Leistungsfähigkeit nicht abrufen und stellte ähnlich wie Adriano bei km 15 ab, um zumindest noch zu finishen. Mit 1:32:58 Std. war Norbi, der sich 1:23 Std. vorgenommen hatte natürlich nicht zufrieden. Aufgrund seiner Trainingsleistungen, die in Richtung Loch- Ness- Marathon bereits sehr vielversprechend sind, ist Kärnten Läuft als "schwarzer Tag" zu verbuchen und abzuhaken. Da ihm der Zieleinlauf so gut gefallen hat lief er gleich noch ein zweites Mal mit einer Freundin anlässlich ihres 30ers in das Ziel. Beim zweiten Mal dann schon wieder schneller als beim 1. Versuch!

Ich, Christian Müller konnte erfreulicherweise mein derzeitiges Leistungsvermögen voll ausschöpfen und erreichte in 1:16:02 Std. überglücklich das Ziel in Klagenfurt. Danke nochmals an Zala Zdouc fürs  lautstarke Anfeuern. Hab heute noch Gänsehaut. Als gesamt 55. und 6. in meiner AK konnte ich bei diesem starken Starterfeld auch recht zufrieden sein. In der Mannschaftswertung erreichten Adrian, Martin und ich für die LGS den 7. Platz!

Ergebnisse: http://www.maxfunsports.com/event/2015/kaernten-laeuft

Bericht: Christian Müller

Mit einer tollen Leistung unterstrich am vergangenen Wochende unsere Zala Zdouc erneut ihre beeindruckende Form. Beim 13. Internationalen Erzberglauf schraubten sich auch heuer wieder insgesamt ca. 1.400 Läuferinnen und Läufer aus 14 Nationen die Kehren bis zum Gipfel dieses sagenumwogenen Berges hoch. Alleine das Damenstarterfeld war mit 310 Läuferinnen mehr als beachtlich. Aus unseren Reihen war es wie in den letzten Wochen zuvor wieder Zala, die die LGS- Farben vertrat und bei brütender Hitze die 12,5 km lange Strecke mit 745 hm in Angriff nahm. Das Zala auch bei solchen internationalen Bergläufen im Spitzenfeld mitmischen kann, stellte sie mit einem tollen 5. Gesamtrang und den Sieg in ihrer AK45 erneut unter Beweis! Mit einer Zeit von 1:09:56 Std. war Zala mehr als 4 min vor der Klassenzweitplatzierten! Herzliche Gratulation Dir und viel Erfolg bei deinen nächsten Wettkämpfen!

 

Beim heurigen Ulrichsberglauf, der im Berglaufcup zweifelsohne zu den Klassikern in der Szene zählt, fanden sich trotz der anhaltenden Regenbedingungen immerhin 181 Teilnehmer am Start beim Herzogstuhl in Maria Saal ein. Vor allem die tolle Organisation und eine Strecke, die auch für Jedermann(frau) bewältigbar ist locken immer wieder zahlreiche Läufer zu diesem Laufevent. Aufgrund einer Hangrutschung wurde die Strecke verlegt und so auf ca. 8,5 km verkürzt. Die 550 Höhenmeter blieben mit dem Ziel am Gipfel natürlich unverändert. Von seiten unserer LGS waren wir leider nur zu zweit vertreten.

Umso mehr bemühten Zala Zdouc und ich mich natürlich unsere Vereinsfarben würdig zu vertreten und uns möglichst gut in Szene zu setzen. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Männern war bis auf wenige Ausnahmen wiederum die Kärntner- Berglaufelite am Start. Gleich nach dem Startschuß, der aufgrund zahlreicher Nachnennungen mit ca. 20- minütiger Verspätung um 10.20 Uhr erfolgte, gab wie schon im Vorjahr Gernot Hammer, mit Silvio Wiltschnig und Robert Schwaiger im Windschatten, das Tempo vor. Den ersten km passierten die drei unter 3:20 min. Dicht gefolgt war ich mit 8 weiteren Läufern in der Verfolgergruppe. Auch wir absolvierten den ersten km in flotten 3:25 min. Ich fühlte mich von Beginn an recht gut und versuchte nun auch im folgenden Anstieg nach Pörtschach am Berg meinen Rhythmus zu finden. Seite an Seite mit Martin Pogelschek schlugen wir wortlos ein hohes Tempo an und so konnten wir uns relativ rasch von der Gruppe absetzen und die Aufholjagd auf die vor uns laufenden Silvio Wiltschnig, Robert Schwaiger und Gernot Hammer machen. Silvio und Robert waren vorne weg, nur Gernot konnte sich an diesem Tag nicht so richtig von uns absetzen und so konnten Martin und ich bei km 6,5 auf Gernot aufschließen. Wir, die ansonsten recht "redselig" sind, würdigten uns diesmal maximal eines kurzen Blickes. Für nette Worte war wohl keine Luft übrig:-) Die Aufholjagd hat mir jetzt auch spürbar doch einige Körner gekostet, sodass ich Martins Tempo leider nicht mehr halten konnte und ihn ziehen lassen musste. Langsam, aber kontinuierlich setzte sich Martin auf den letzten 2 km von Gernot und mir ab. Der steile Schlußanstieg, der aufgrund der Streckenänderung diesmal noch länger war lies mich die Grenzen meiner körperlichen Leistungsfähigkeit deutlich erkennen und so konnte ich am Ende auch Gernot nicht mehr halten und passierte 11'' hinter ihm als gesamt 5. überglücklich die Ziellinie. Nach meinem verkorksten Frühjahr rechnete ich nie und nimmer damit heuer doch noch an meine Vorjahresleistungen (zumindest am Berg) recht gut anschließen zu können. Umso mehr freut mich mein gestriges Ergebnis.

1. Silvio Wiltschnig 37:34min; 2. Robert Schwaiger 38:45; 3. Martin Pogelschek 39:22; 4. Gernot Hammer 39:43; 5. Christian Müller 39:54  

Beim Damenrennen hatten wir mit Zala ebenfalls ein sehr heißes Eisen im Feuer. Die Konkurrenz war auch dort sehr stark. Mit Marlies Penker war die Favouritin gleich ausgemacht, aber auch die Gesamtführende im BL- Cup Heidi Petschnig, sowie Helga Tomaschitz, Sabine Kozak und Wiltrud Rieberer- Murer waren am Start und kämpften um die Podestplätze. Ein spannendes Rennen war also garantiert. Zala steckte zweifelsohne noch der Pitztaler- Trailrun von der Vorwoche in den Knochen, was den Kampf ums Podium natürlich nicht einfacher machte. In einem beherzten Rennen konnte sich Zala jedoch von Beginn ihre race- pace gut einteilen und finishte mit einer tollen Leistung nur 22 '' hinter der 3. Helga Tomaschitz als gesamt 4. Ihre AK gewann Zala erfreulicherweise überlegen!

1. Marlies Penker 44:57min; 2. Heidi Petschnig 47:20; 3. Helga Tomaschitz 47:40; 4. Zala Zdouc 48:02; 5. Wiltrud Murer- Rieberer 49:49

Abschließen noch einmal ein großes Lob an die Veranstalter und Organisatoren, die auch die Siegerehrung mit Preisverlosung und "inoffizieller Bierverkostung" perfekt über die Bühne brachten devil

Ergebnisse: http://www.stern-bew.com/index_htm_files/UBL2015Gesamt.pdf

Bericht: Christian Müller

Im April wurde ich von der mir bis dahin völlig unbekannten Läuferin Cornelia Hilka (http://laufmaus.org/) eingeladen, zu Gunsten des Hilfsprojekts 'Ärzte ohne Grenzen' an der Staffel des K78 des swissalpine in Davos in der der Schweiz teilzunehmen. Ich sagte natürlich sofort zu, es ging nur noch um das Ausverhandeln der Strecke. Zur Wahl standen ein welliger 30er, ein Berglauf-10er, ein hochalpiner 25er rauf und runter sowie ein eher bergab verlaufender 10er-Trail. Nachdem die langen Distanzen dann aber doch schon eher ausgebucht waren, musste ich mich auf den 2. Abschnitt einstellen, was im Nachhinein einen großen Glücksfall darstellen sollte.

Am Wochenende davor absolvierte ich den Großglockner-Duathlon, was doch einiges an Kraft kostete. Danach reiste ich über Südtirol in die Schweiz, trainierte zwischendurch, machte viel Sightseeing, ließ es mir kulinarisch gutgehen, hatte durch das viel zu viel an allem eigentlich wenig Zeit zum Regenerieren und so fühlten sich meine Beine bis zum Wettkampf am Samstag eher wenig locker an.

Da wir gleich 2 Staffeln stellten, reiste ich in aller Früh nach einem kurzen Teammeeting und dem Beobachten des Starts um 7:00 Uhr mit dem Zug und meiner Staffelkollegin Manuela, gebürtige Steirerin aus München, zum Start in Filisur. Da es ein Teambewerb war, nahm ich mir natürlich vor, alles zu geben und das maximale aus mir herauszuholen, auch wenn die Beine etwas schwer waren. Ungefähr 2:30 Stunden waren vom 1. Staffelläufer Frank veranschlagt worden. Die Staffel mit Manuela wechselte früher und ich musste 20 Minuten lang nervös auf meinen Kollegen Frank warten. Ich übernahm an 24. Stelle und schlug sofort nach dem ersten kurzen Bergabstück ein Tempo hart am Limit an. Etwas brachte mich ein trailiger Abschnitt nach etwa 3 Kilometern aus dem Tritt, da ich das kurze Auf und Ab im Wald nicht einkalkuliert hatte. Ab Kilometer 5 begann die Schlüsselstelle: Ein etwa 2,5 Kilometer langer Anstieg mit gut 250 Höhenmetern. Da hatte ich dann richtig Probleme, konnte aber natürlich weiterhin Läufer um Läufer, Einzelathleten und Staffelteilnehmer, einholen. Vom Gefühl her hätte ich schneller sein müssen, die Läufer flogen für meinen Eindruck zu langsam vorbei, ich hatte keinen richtigen dynamischen Abdruck nach oben.

Mehr Sorgen machte mir aber der Downhill in Richtung Ziel, wo doch 2 Kilometer mit 100 Höhenmetern im Abstieg warteten. Meine mit Abstand größte Laufschwäche stand bevor und ich war auch schon sehr müde und auch weit von meiner ursprünglich kalkulierten Zeit entfernt. Am Anfang lief ich auch gleich auf einen Staffelläufer auf, der aber meine Schwäche wohl gleich erkannte und munter mitlief. Für das Team dachte ich mir dann aber doch: Das kann es nicht sein, und so beschleunigte ich hart und ließ den Konkurrenten mühelos hinter mir. Von da an sollte es laut Streckenplan nicht mehr weit ins Ziel sein. Sollte, denn der Veranstalter hatte noch eine lange Schleife eingebaut. Mehrmals dachte ich, dass das Ziel gleich kommen müsste: Zuerst die Labestation, dann ein Kabelkanal der aussah wie die Zeitmessungsschleifen, dann Lautsprecherboxen, aber weit und breit kein Sprecher ... So beschleunigte ich immer mehr zum Schlusssprint, ohne dem Ziel nahe zu sein. Mit letzter Kraft rettete ich mich dann zum wirklichen Wechsel, wo ich als 13. (11 Plätze gutgemacht) an Marius übergeben konnte.

Zuerst war meine Enttäuschung über die 54:02 Minuten doch recht groß, da ich mit einer Zeit unter 50 Minuten bei den 9,7 Kilometern und 500 Höhenmetern kalkuliert hatte. Die Strecke war jedoch 10,5 Kilometer lang und so konnte ich nach dem Zieleinlauf unserer Staffel auf dem 9. Rang feststellen, dass ich die zweitbeste Zeit auf diesem Abschnitt - 8 Sekunden hinter dem Ersten - sowie die drittbeste Zeit Gesamt - nur der Gesamtsieger war schneller - erzielen konnte!

Nach kurzer Feier und intensivem Austausch mit den Staffelkollegen ging es dann wieder auf den beschwerlichen Heimweg. Doch die Reise zum swissalpine hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Fotos: Marius Förster (http://www.marsendurance.de/)

Bericht: Norbert Zeppitz

Ergebnisse: http://davos.r.mikatiming.de/2015/?content=detail&fpid=list&pid=list&idp=9999990B85DC750000106F77&lang=DE&event=T78&search[sex]=M&search_event=T78